Fricktal "Darter" dominieren internationales Steeldarts-Open
Von: Pierre Sanglier
Zweiter
Sieg für Walter Tschudin am, vom Dart-Club Rhy-Blitz organisierten,
Steeldarts-Open in Rheinfelden, an dem auch viele Darter aus dem
Fricktal teilnahmen. In einem spannenden Finalspiel, das von Tschudin
deutlich gewonnen wurde, zeigte der Rheinfelder Darter, wie bereits
während des ganzen Turnierverlaufs, eine konstante Leistung.
(v.l.) Walter Tschudin, Necla Demsar, Andy Bless
Konstanz und Glück Ein
überglücklicher Walter Tschudin verriet, dass er sehr zufrieden sei,
insbesondere nachdem dies bereits sein zweiter Turniersieg am Open in
Rheinfelden sei und dass sein Erfolgsrezept die Beständigkeit und ein
Quäntchen Glück war. Dass man nur mit Glück ein solch gut dotiertes
Turnier gewinnen kann – es kamen wiederum etliche Spieler aus
Deutschland, Belgien und Luxemburg – versteht sich von selbst. "Ich
habe den ganzen Tag hindurch sehr beharrlich gespielt, was auch wichtig
ist bei diesem Modus", ergänzte der Turniersieger. Denn in einer
Qualifikationsrunde mit sechs Spielen holt sich jeder Spieler seine
Punkte, was dann die Klassierung für das Hauptturnierfeld ausmacht. So
spielt dann der 1. gegen den 64.; der 2. gegen den 63. usw. in einer
Ko-Runde.
Tschudins Finalgegner, Andy Bless aus Winterthur,
konnte nicht mehr auf seine Leistung vom Halbfinale zurückgreifen. Dort
behielt er in einem an Spannung nicht mehr zu überbietenden Spiel mit
4:3 Satzgewinnen gegen Bernd Roith aus Deutschland die Oberhand, obwohl
er zwischenzeitlich mit 2:3-Sätzen in Rückstand geriet. "Leider hat mir
am Schluss die Ausdauer gefehlt", meinte ein leicht enttäuschter Andy
Bless nach der klaren und deutlichen 0:4-Niederlage. Doch an einem
derartigen Turnier in der Endrunde stehen zu können ist auch für Bless,
der schon einige Jahre Steeldarts spielt und nicht zum ersten Mal in
Rheinfelden war, eine grossartige Auszeichnung. "Der ganze Anlass ist
sehr gut organisiert, man trifft Kollegen der Dartszene und es macht
jedes Jahr Spass, hier zu sein", lobte der Zweitplatzierte die gute
Atmosphäre vom Turnier.
Necla Demsar Siegerin Dass
Necla Demsar, die beste Frau am Turnier, ebenfalls ein Teammitglied vom
DC Rhy-Blitz dabei ist, rundete den Vollerfolg für den austragenden
Verein ab. Demsar konnte sich bis ins Sechzehntelfinale durchkämpfen,
schied dann aber leider aus. Im letzten Jahr klassierte sie sich als
Dritte und gehörte auch dieses, wie wohl ebenso im nächsten Jahr, zum
grossen Favoritenkreis bei der Kategorie Damen. Wobei anzumerken gilt,
dass das Rheinfelder Open keine zwei eigenen Kategorien (Herren und
Damen getrennt) führt, wie das an anderen Turnieren üblich ist.
Zweitbeste Dame wurde übrigens Rose Bussard, die im 1/32-Finale den
Kürzeren zog.
Zufriedenstellende Bilanz Gemäss
Markus Fleuti, Verantwortlicher des diesjährigen Turnieres, ist man
zufrieden, obwohl die Teilnehmerzahl gegenüber den Vorjahren leicht
zurückgegangen ist. „Wie in anderen Sportarten mangelt es leider auch
bei uns am Nachwuchs“, begründete Fleuti den Schwund.
"Wir
wollen uns aber nicht beklagen, haben wir doch schweizweit immer noch
das grösste Turnier", so Markus Fleuti. "Die Ausmarchungen waren von
einem sehr hohen Niveau geprägt und die Topspieler sind ausgeglichen",
konstatierte der Organisator. Auf die Frage, weshalb das Turnier in
Rheinfelden derart populär ist, meint er unter anderem, dass das
Preisgeld viele Ausländer nach Rheinfelden locke und der Turniermodus
sehr attraktiv sei. (jeder Spieler spielt mindestens sechs Spiele)."Der
grosse organisatorische Aufwand des Turniers wird damit entschädigt,
indem wir von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele positive
Rückmeldungen erhalten", erklärte Markus Fleuti.
Dass der Dart Club Rhy-Blitz Rheinfelden auch im nächsten Jahr das Steeldarts-Open in Rheinfelden wieder
organisieren wird, steht aufgrund des Erfolges und der positiven
Feedbacks kaum ausser Frage. Aber auch dannzumal wird es wieder ein
arbeitsames, intensives Wochenende für den Verein werden und wer weiss,
vielleicht wird das Fricktal bis dato auch noch einige gute
DartspielerInnen hervorbringen.
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